Die Legende

Die Legende erzaehlt, dass waehrend der “Zeit der Freundlichen” zwei Brueder,Anwohner des Ortes, eine kleine Schlange mit zwei Koepfen fanden, sie adoptierten und mitnahmen. Diese Schlange war keine gewoehnliche,sie war ein Daemon,der Tag fuer Tag in extremer Weise wuchs, so wie er sich ernaehrte. Als die Schlange die Groesse eines Mannes erreicht hatte,zwangen die Bewohner des Ortes die Jungen,die Schlange loszuwerden,da sie nicht nur das Leben ihrer Tiere bedrohte,sondern auch das der Menschen selbst. Niedergeschlagen fuehrten die Brueder die Schlange zum Strand,wo sie sie unter Tricks aussetzten. Die Schlange begann den Rueckweg zum Haus der Brueder,sobald sie diesen Verrat bemerkte.Auf dem Weg verschlang das doppelkoepfige Monster alles, was es dort vorfand, darunter Mensch und Tier, auch Lamas und gewann so zunehmend an Groesse. Einer der Bewohner des Ortes sah die Schlange von weitem herankommen und alarmierte das Dorf. Die Menschen fluechteten und gelangten bis zum Fuss des Berges, den man heute als Cerro Blanco kennt.

In dem Moment,als die doppelkoepfige Schlange dort anlangte und sich daran machte,sich auf die Anwohner zu stuerzen,oeffnete sich der Berg und die Menschen liefen hinein, kurz danch schloss sich der Cerro Blanco hinter ihnen. Als die Gefahr vorbei war, kamen die Dorfbewohner aus dem Bauch des Berges heraus,der sich daraufhin wieder verschloss. Die schwarze Linie, die quer ueber den Berg verlaeuft, ist die Narbe,die nach diesem uebernatuerlichen Ereignis zurueckblieb. Als sie sahen ,dass der Berg magisch war und dass der Berggott ihnen geholfen hatte,sich vor der Schlange zu verstecken, bauten die Menschen dem Gott zu Ehren den Tempel,den wir als Mondtempel heute kennen und lebten am Fusse des Berges. So gruendeten sie die Stadt, die die Archaeologen und Konservateure heute zu verstehen versuchen, indem sie ihre Geheimnisse ans Licht bringen.

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Fondoempleo - Archaeologisches Projekt Huacas del Sol y de la Luna - Nationale Universitaet Trujillo - Patrozinat Huacas del Valle de Moche
Uebersetzung: Claudia Riess
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März 2011